Auftritt und Prüfung

„So ein bisschen Lampenfieber gehört ja irgendwie auch dazu. Und jetzt stell Dich mal nicht so an. Denk einfach nicht daran, dass das jetzt gleich eine besondere Situation ist. Sei halt nicht immer so kritisch. Du hast Dich doch gut vorbereitet! Und außerdem: jetzt kannst Du sowieso nichts mehr machen. Also konzentrier Dich einfach, das wird schon!“

 

Kommen Ihnen diese Tipps bekannt vor? Mir auch. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie irgendwann irgendjemandem schon mal wirklich geholfen habe. Ebenso bin ich skeptisch, wenn ich von „schnellen Sofort-Tipps gegen Lampenfieber“ lese. Denn wenn jemand sich wirklich unwohl fühlt, wenn die Beine zittern, so dass man kaum Aufrecht stehen kann, wenn sich im Kopf alles dreht, wenn die Zunge wie ein Stein im ausgetrockneten Mund liegt - dann helfen solche Pauschaltipps wenig.

 

Der erste Schritt ist es zu akzeptieren, dass Sie tatsächlich Angst haben oder dass diese Gedanken, die Sie ablenken und verhindern, sich auf das Gelernte zu konzentrieren oder gar Freude am Musizieren zu haben, dass diese Gedanken da sind. Denn dann können Sie anfangen, daran zu arbeiten.

Es lohnt sich, sich frühzeitig mit diesem "Unwohlsein" auseinanderzusetzten, das sich beim Gedanken an eine Prüfung oder einen Auftritt im Kopf festzusetzen droht. Damit es sich gerade nicht festsetzten kann und vom Gehin als "dazugehörend" abgespeichert wird.

 

Es ist Ihre Entscheidung.

Und ja, es ist Arbeit und unter Umständen anstrengend, sich mit einer Auftritts- oder Prüfungsangst auseinander zu setzten. Das Ziel, frei und mit Freude zu musizieren, das Gelernte anwenden und abrufen zu können, ist dabei Motivation. Erleben Sie sich souverän, kompetent und sicher, wenn Sie das tun, was Sie gern tun und zeigen, was Sie können!

 

Als Coach unterstütze ich Sie dabei, den für Sie stimmigen positiven Umgang mit Situationen zu finden, die Sie momentan als unangenehm stressig erleben. Dabei profitieren Sie ebenso von meinen Erfahrungen als Musikerin und engagierter Hochschul-Dozentin wie auch von meinem professionellen Anspruch als Coach.

 

 

 

 

 

Meine Arbeitsweise orientiert sich an der Methode PAC® Dr. Timo Nolle und setzt folgende Schwerpunkte:

 

Lernstrategie

Mentaltraining oder  Entspannungsübungen nützen Ihnen nichts, wenn Sie nicht gut vorbereitet sind. Die zu Ihnen passende Lern- und Übestrategie zu finden gibt Ihnen die erforderliche Sicherheit, in der entscheidenden Situation auf Ihr Wissen zugreifen zu können.

Blockaden lösen - Motiviert handeln

"Problemerhaltungsmuster" sind unbewusste und extrem hartnäckige Saboteure.

Sie aufzudecken und zu identifizieren ist ein wichtiger Schritt, um ein neues Erleben von Situationen überhaupt zu ermöglichen.

 

Mentale Stärke

Methoden zur Selbstregulation unterstüzten Sie dabei, in vermeintlichen Stress-Situationen einen klaren Kopf zu behalten und das Zittern der Knie in den Griff zu bekommen - das funktioniert tatsächlich!

Diese Punkte sind nicht zwangsläufig für jede und jeden relevant. Vielmehr bieten sie die Möglichkeit, von unterschiedlichen Blickwinkeln aus auf (momentane) Lern- oder Leistungsstörungen, auf Ihre Prüfungs- oder Auftrittsangst zu schauen. So können Sie für sich schnell herausfinden, von welchem Bereich aus mit der Arbeit an einer Veränderung begonnen werden kann. Denn das ist das Ziel: dass Sie verstehen, warum es ist, wie es ist - und auf diesem Verstehen neue Handlungs- und Denkmuster entwickeln können. Und zwar solche, die Ihnen die Freiheit geben, sich gut zu fühlen bei dem, was Sie tun. Warum sollte es anders sein?

 

Informationen zum Ablauf eines Coachings finden Sie hier.

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Melden Sie sich gern bei mir per Mail, damit wir einen Termin für ein persönliches Gespräch verabreden können.

Kontakt:

Sandra Engelhardt

 info(at)sandraengelhardt.de

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